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Wenn Hunde reden könnten…

Datum: 23. – 24.05.2020 „Abgesagt wegen COVID-19“
Samstag: 10:00 – 17:00 Uhr
Sonntag: 10:00 – 16:00 Uhr
Dozent: Gerd Schuster
Ort:  Horst/Elmshorn 

Zielgruppe:

Hundehalter*innen, Hundetrainer*innen, Hundebetreuer*innen, Dogwalker*innen

Inhalte:

Mit Körpersprache beschäftigen sich Hundehalter schon lange, ebenfalls mit dem Ausdrucksverhalten ihrer Vierbeiner. Nur scheint es beim Verstehen zu scheitern. Die Kommunikation scheint sich teilweise nur auf Kommandos zu beschränken und richtig zuhören, beziehungsweise verstehen kann der Mensch oft gar nicht mehr.

Konrad Lorenz trifft mit seiner Aussage den Nagel auf den Kopf:
Denn, gedacht ist noch lange nicht gesagt. Gesagt ist noch lange nicht gehört. Gehört ist noch lange nicht verstanden. Verstanden ist noch lange nicht einverstanden. Einverstanden heißt noch lange nicht angewendet. Angewendet heißt noch lange nicht beibehalten.
(Nobelpreisträger Konrad Lorenz)

Was uns Hunde zu sagen haben , wenn sie reden könnten und wie wir lernen sie wieder zu verstehen, wird Inhalt des ersten Tages sein.
Anhand von Beispielfilmen und Fotos wird uns Gerd Schuster „Die Sprache der Hunde“ wieder näherbringen und die Einfachheit des Sich-Verstehens in einer komplexen Zeit erklären.
An Tag zwei beschäftigen wir uns intensiver mit dem Aggressionsverhalten von Hunden. Auch hierzu wird Gerd eindrucksvoll aus der Praxis als Hundetrainer und von seinen Erfahrungen mit den Straßenhunden berichten. Inkl. Filmmaterial.

Gerd beobachtet und filmt seit Jahren Haushunde, Dingos und Straßenhunde in der Interaktion mit den Menschen. Darüber hinaus betreut er in seinem Hundezentrum diejenigen Tiere, die aufgrund ihres Aggressionsverhaltens als gefährlich und unvermittelbar eingestuft wurden. So zum Beispiel die hündischen Darsteller aus dem Kinofilm „Die Rüden“.

Dies ist kein „ausgelutschtes“ Körpersprachenseminar, hier geht es um Geschichten, die das Leben schreibt – lass dich überraschen!

Dozent:


Seit circa 20 Jahren arbeitet Gerd Schuster nun schon mit Menschen und ihren Hunden zusammen. Er betreibt ein großes Hundezentrum in Deutschland, wo er täglich mit neuen Herausforderungen und interessanten Persönlichkeiten konfrontiert wird. In seinem Hundezentrum hält er eine Gruppe Dingos, die aus dem ehemaligen Kieler Institut für Haustierkunde stammen. Das Verhalten der wilden australischen Verwandten ermöglicht ihm einen direkten Vergleich mit dem unserer Haushunde. Unter anderem wirkte er sekundär als Darsteller und primär als Tierpfleger und Hundetrainer in dem Kinospielfilm „Die Rüden“ mit.

Mit Sicherheit kann er durch seinen außergewöhnlichen Lebensweg, Menschen und Hunde leichter verstehen. Dadurch entwickelte sich ein außergewöhnlicher Stil in Umgang mit Hunden und sein Ruf als Hundetrainer wurde bekannt.

Neben der Arbeit mit Menschen und ihren Hunden sind Straßenhunde seine zweite große Passion. Als so genanntes Straßenkind lebte er selbst mehrere Jahre auf den Straßen deutscher Großstädte und kennt die Gesetze der Straße. Durch Langezeitbeobachtungen, vorwiegend in Osteuropa, sind ihm einzigartige Einblicke in das Leben dieser Tiere gelungen, die zum Teil stark mit der vorherrschenden Meinung über das Elend der Straßenhunde kontrastieren. Sein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Interaktion zwischen einheimischer Bevölkerung und den Hunden.


Hinweise:

Anerkennung Tierärztekammer: S-H & NDS ist in Prüfung

Hunde sind willkommen, nehmen aber nicht aktiv am Seminar teil.

Veranstaltungsort:

MTV Horst
Jahnstraße 9
25358 Horst

Kosten:

225 € pro Person inkl. MwSt.
#nicht im Preis enthalten: Fahrtkosten, ÜN und Verpflegung

Maximal 20 Teilnehmer*innen // frei

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